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Strahlungswärme und Lehm - Heizkonzept
Wesentliche Aspekte eines gesunden Raumklimas sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Lehm und Holz besitzen die wertvolle Eigenschaft, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Innenräume, in denen Holz und Lehm verbaut ist, haben keine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer und keine zu geringe im Winter wenn geheizt wird. Ohne weiteres Zutun regeln diese Materialien die Luftfeuchtigkeit in einem Bereich von 40 – 60 %, der für den Menschen optimal ist.
Ein Haus mit lehmgeputzten Innenwänden bzw. Lehmwänden wird im Sommer selbst an heißen Tagen immer angenehm kühl sein.
In der kalten Jahreszeit ist eine Heizung erforderlich. Die natürlichste und angenehmste Wärmeverteilung ist die Wärmestrahlung, so wie wir es von der Sonne kennen. Moderne Heizkörper erzeugen maximal 20 % Strahlungswärme während die restlichen 80 % der Wärme durch Konvektion, d.h. Luftbewegung verteilt werden. Dabei wird Staub aufgewirbelt und beim Lüften wird die warme Luft „weggelüftet“.
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Als Alternative gibt es Flächenheizungen im Fußboden und in der Wand. Dabei entsteht fast ausschließlich Strahlungswärme und eine behagliche Atmosphäre bereits bei einer um 2–30C geringeren Luft-Temperatur als bei Konvektionsheizung (1 0C weniger = ca. 5% Heizkosten).
Hierfür ist eine geringe Vorlauftemperatur von ca. 40oC erforderlich was ebenfalls hilft Energie zu sparen und was den Einsatz von Sonnenkollektoren zur Heizungsunterstützung sowie die Nutzung von Erdwärme zum Heizen ermöglicht.
Wandflächenheizungen lassen sich hervorragend mit Lehmputz kombinieren und es entstehen warme und gesunde Räume mit einer ausgeglichenen Luftfeuchtigkeit. Noch dazu kann mit dieser Heizung Energie gespart werden.